Infos über Qi Infos beim Dachverband:
Qi und beim
Tai Chi Zentrum: Qi.
Unterschiede Yang-Stil/ Chen-Stil:
Vorträge Saarbrücken; Regionalseiten der Ausbilder:
Tai Chi Saarbrücken
Taijiquan Ausbilder.
Schule im Tai Chi-Dachverband: Schulungen im Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong
e. V. Tai Chi.
Lehrmeister und Ausbilder:
Tai Chi Meister/ Tai Chi Master Tai Chi Ausbilder
Große chinesische Meister (3) FU SHENGYUAN:
„Korrektes und lebenslanges Üben“ !
Auf Einladung von Autor Dr. Langhoff leitete Meister
Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V. mit dem
Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist gesund!“ Überzeugend vertrat er dabei
seine These „Tai Chi ist besser als Medizin und Medikamente“. Und in der Tat
können die Übungen den Bedarf an Medikamenten erheblich senken, bzw. die Dosis
und Anwendungsdauer reduzieren (Man denke nur an Beruhigungs- und Schlafmittel).
Zu allen Bereichen gab es zahllose Fragen der
Teilnehmenden, die der Meister in seiner bescheidenen sympathischen Art geduldig
zu beantworten suchte. So betonte er auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen
wichtige gesundheitsfördernde Grundhaltungen aufgebaut werden, wie
Selbstvertrauen, Optimismus, inneres Engagement und Zufriedenheit. Das Ziel von
Fu Shengyuan ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit
aktiv zu werden. Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom
Tai Chi profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben
beim ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise
entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in
24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in
der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und
Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils.
Der Chefausbilder und Vorsitzender vieler
internationaler Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung der
„Deutschen Yongnian Gesellschaft“ bei, die künftig die Organisation und
Koordination von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von
Lehrmitteln vornehmen wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der
Heilpraktiker und ihrer Verbände hin.
(Lesetipp:
Push Hands Wettkämpfe,
Info:
Yang Chengfu Center.).
Lesetipp:
Tai Chi
Kampfkunst
Tai Chi stammt aus dem Bereich der
Kampfkünste. Diese wurden traditionell verstanden als ganzheitlicher,
lebenslanger Weg zur inneren Reife, auf dem der Schüler danach strebt, sich
weiterzuentwickeln, indem er sich selbst besiegt, um ein guter und zufriedener
Mensch zu werden. Ziel sind dabei sozusagen "lifeskills" oder die gelebte
Balance von Yin und Yang als „äußerstes Prinzip“ (chinesisch: TAI CHI). Es ist
kurz gesagt die harmonische Einheit, die hinter den Gegensätzlichkeiten der Welt
spürbar wird. Auch bei der gesundheitlich orientierten Kampfkunst Tai Chi darf
der Kampfgeist nicht verlorengehen - wir kämpfen sozusagen gegen innere Gegner.
Dabei geht es u.a. um die Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, Schwächen und
Illusionen. Es gilt dabei das chinesische Sprichwort: „Andere zu besiegen ist
leicht, sich selbst zu besiegen ist schwer“. Dieser traditionelle ganzheitliche
Aspekt wird heute im Zuge der vielen Veränderungen, denen das Tai Chi
unterliegt, nicht immer ausreichend berücksichtigt - es entsteht ein
Ungleichgewicht, nämlich zuviel Yin. Ernsthaftes Üben innere Entwicklung
Große chinesische Meister (4) Meister Fu:
„Tai Chi ist besser als Medizin" Für den heutigen Menschen gewinnen
ganzheitliche Naturheilverfahren zunehmend an Bedeutung. Speziell für die
westliche Lebenssituation mit ihrem Stress und Bewegungsmangel erweisen sich
sanfte östliche Bewegungssysteme als hervorragend geeignet. Dies liegt nicht
zuletzt an ihrer Besonderheit, sowohl die körperliche als auch die
geistig-seelische Ebene des Menschen anzusprechen. Gerade das Tai Chi hat in den
letzten Jahren weltweite Beachtung erlangt und wird zunehmend mit modernen
wissenschaftlichen Methoden untersucht. Insbesondere auf der physiologischen
Ebene sind die positiven gesundheitlichen Auswirkungen mittlerweile durch viele
Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen gut nachweisbar und
wissenschaftlich belegt. Meister Fu Shengyuan (65) und sein Vater, der in der
vorigen Folge beschriebene Fu Zhongwen, hatten schon 1972 die Notwendigkeit
wissenschaftlicher Nachweise erkannt und in Zusammenarbeit mit verschiedenen
Institutionen entsprechende Forschungen organisiert. Sowohl ihre als auch die
umfangreichen, in der Folgezeit durchgeführten Forschungen zeigten den Nutzen
immer deutlicher auf, sodaß Tai Chi heute unter Fachleuten als ideale
Gesundheitsförderungsmaßnahme gilt und uneingeschränkt empfehlenswert ist (u.a.
aufgrund der nicht vorhandenen schädlichen Nebenwirkungen). Gerade für
weitverbreitete Zivilisationskrankheiten lassen sich die Übungen gut einsetzen.
Z.B. beim Stressabbau durch sanfte Entspannung. Man fühlt sich zufrieden, heiter
und hellwach. Weiterhin sind meditative Bewegungskünste des Ostens
gekennzeichnet durch einen maximal entspannten Nacken- und Schulterbereich:
Verspannungen lassen sich so rasch und effektiv behandeln. Gut untersucht sind
auch die Auswirkungen auf den Rückenbereich, der beim Tai Chi eine große Rolle
spielt. Ein Sprichwort aus China besagt: „Alle Krankheit kommt von der
Wirbelsäule“. Sie steht daher seit jeher im Mittelpunkt östlicher Übungssysteme
und wird treffend als „Träger des Lebens“ bezeichnet. Die Fachliteratur
beschreibt (nicht immer belegare) vielfältigste Effekte des Tai Chi. Gut belegt
sind positive Auswirkungen auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knie-Problemen
und im Bereich des Stoffwechsels und der Atmung. Desgleichen bei Migräne,
Osteoporose, Multipler Sklerose und in der Psychotherapie. Fu erwähnte besonders
Bluthochdruck, Arthritis, Magenprobleme und nervöse Erschöpfung. Für ihn ist Tai
Chi ein perfektes Übungsprogramm zur Vorbeugung und zur Selbsthilfe ohne teure
Apparaturen und Medikamente. Auf Einladung von Autor Dr. Langhoff leitete
Meister Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V.
mit dem Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist gesund!“ Überzeugend vertrat er
dabei seine These „Tai Chi ist besser als Medizin und Medikamente“. Und in der
Tat können die Übungen den Bedarf an Medikamenten erheblich senken, bzw. die
Dosis und Anwendungsdauer reduzieren (Man denke nur an Beruhigungs- und
Schlafmittel). Zu allen Bereichen gab es zahllose Fragen der Teilnehmenden, die
der Meister in seiner bescheidenen sympathischen Art geduldig zu beantworten
suchte. So betonte er auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen wichtige
gesundheitsfördernde Grundhaltungen aufgebaut werden, wie Selbstvertrauen,
Optimismus, inneres Engagement und Zufriedenheit. Das Ziel von Fu Shengyuan ist
es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit aktiv zu werden.
Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom Tai Chi
profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben beim
ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise
entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in
24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in
der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und
Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils. Der Chefausbilder und Vorsitzender
vieler internationaler Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung
der „Deutschen Yongnian Gesellschaft“ bei, die künftig die Organisation und
Koordination von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von
Lehrmitteln vornehmen wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der
Heilpraktiker und ihrer Verbände hin.
Große chinesische Meister (3) FU SHENGYUAN: „Korrektes und lebenslanges Üben“
! Tai Chi stammt aus dem Bereich der Kampfkünste. Diese wurden traditionell
verstanden als ganzheitlicher, lebenslanger Weg zur inneren Reife, auf dem der
Schüler danach strebt, sich weiterzuentwickeln, indem er sich selbst besiegt, um
ein guter und zufriedener Mensch zu werden. Ziel sind dabei sozusagen "lifeskills"
oder die gelebte Balance von Yin und Yang als „äußerstes Prinzip“ (chinesisch:
TAI CHI). Es ist kurz gesagt die harmonische Einheit, die hinter den
Gegensätzlichkeiten der Welt spürbar wird.
Auch bei der gesundheitlich orientierten Kampfkunst Tai Chi darf der
Kampfgeist nicht verlorengehen - wir kämpfen sozusagen gegen innere Gegner.
Dabei geht es u.a. um die Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, Schwächen und
Illusionen. Es gilt dabei das chinesische Sprichwort: „Andere zu besiegen ist
leicht, sich selbst zu besiegen ist schwer“.
Dieser traditionelle ganzheitliche Aspekt wird heute im Zuge der vielen
Veränderungen, denen das Tai Chi unterliegt, nicht immer ausreichend
berücksichtigt - es entsteht ein Ungleichgewicht, nämlich zuviel Yin.
Ernsthaftes Üben innere Entwicklung
Vorgelebt wurde diese Ganzheit aus Kampfkunst und Heilmethode anfang des
Jahrhunderts von dem legendären Meister Yang Chengfu und seinen Schülern. Der in
dieser Folge beschriebene Fu Zhonwen war einer von ihnen. Seit jungen Jahren
ständiger Begleiter und später dessen rechte Hand war er der letzte
Meisterschüler von Yang Chengfu und erhielt dessen gesamtes Wissen.
Autor Dr. Langhoff hat Meister Fu kurz vor seinem Tode noch persönlich
kennengelernt und war von seiner Ausstrahlung tief beeindruckt. Überzeugend
lebte er vor, wie Tai Chi den gesamten Lebensweg positiv gestalten und
Lebensqualität und Zufriedenheit nachhaltig steigern kann. Seine Fähigkeit und
seine Loyalität brachten ihm weltweit allerhöchste Wertschätzung ein. Sein Sohn
Fu Shengyuan (s. nächste Folge) sagte einmal: „Unsere Familie ist sehr
bescheiden. Mein Vater war der Größte, aber er hat es nie gesagt“. Immer wieder
betonte der Tai Chi Meister, daß dieses "Schattenboxen" eine große Zukunft habe
und allen Menschen viel bieten könne. Tai Chi als geistiges und körperliches
Training helfe ihm, sein inneres Gleichgewicht zu finden und den notwendigen
Einklang von Yin und Yang zu erzielen. Über die Jahrzehnte konnte er immer
wieder beobachten, wie auch seine Schüler vom Tai Chi profitierten, wie sie
Zufriedenheit, inneres Gleichgewicht und Gesundheit ganz ohne Medikamente
erreichten und auch im Alter beibehielten.
Um eine so effektive und attraktive Heilmethode zu fördern und zu bewahren,
gründete er 1944 in Shanghai die „Yongnian Tai Chi-Gesellschaft“ so genannt nach
dem Wohnort der Familie seines verehrten Tai-Chi-Lehrmeisters. Im Rahmen dieser
berühmten Institution, die unlängst ihr 60jähriges Bestehen groß feiern konnte,
unterrichete er hunderttausende von Schülern, von denen viele Auszeichnungen
erhielten, in therapeutischen Einrichtungen arbeiteten oder selbst Ausbilder
wurden.
Als nach dem Tode seines Meisters 1936 zahllose Modifikationen und Varianten
des Tai Chi entstanden, nahm er sich vor, mit all seiner Kraft die ursprüngliche
Tai-Chi-Form zu bewahren. Seiner Meinung nach waren fast alle der im Laufe der
Jahre neu entstehenden Modifikationen zwar hübsch anzusehende, tanzartige
Bewegungen ohne praktischen Nutzen, die überdies das Vorankommen beeinträchtigen
würden. Die ursprünglichen, korrekten Stellungen seines Lehrmeisters seien
oberstes Ziel beim Training, denn aus ihnen erwachse die innere Zufriedenheit.
Innere Erfahrung und innere Freude der Menschen seien individuell und
verschieden. Die korrekte Position sei hingegen die Konstante, die alles im
Sinne von Yin und Yang verbinde.
Nach den Voraussetzungen für erfolgreiches Üben befragt, sagte er einmal:“ 1.
muß man Tai Chi mögen, 2. braucht man einen guten Lehrer, 3. braucht man einen
gewissen Raum und 4. die nötige Zeit. Außerdem muß man 5. das anstrengende
Training durchstehen können und 6. viel, viel Geduld haben. Besonders die
Betonung der nötigen Geduld lag Fu Zhonwen am Herzen.
Stets war er bemüht, das teilweise unzutreffende, esoterisch-mystisch
geprägte öffentliche Bild zurechtzurücken, indem er darauf hinwies, daß nicht
übernatürliche Kräfte und mysteriöse Energien, sondern die Naturgesetze und
jahrzehntelanges beharrliches Üben die Ursachen für den Erfolg seien.
So waren ihm auch zeitlebens ein besonderer Greuel (und zugleich Belustigung)
die angeblichen Qigong-Meister, die vorgeben, durch Aussenden von Qi-Energie
alle Krankheiten zu heilen. Die innere Entwicklung durch Tai Chi kann man nicht
beschleunigen. Es gibt weder Tricks noch Abkürzungen auf dem Weg. Es sei eine
sehr schwierige und anspruchsvolle Kunst. Auch nach 80 Jahren intensiven und
sorgfältigen Trainings hätte er seine Ziele noch nicht erreicht - doch sagen
einige Tai-Chi-Lehrer schon nach wenigen Jahren, jetzt hätten sie das Tai Chi
verstanden!
Auf dem lebenslangen Übungsweg richte man sich nach den folgenden 4
Prinzipien: 1. `ZHIN´ Eifer und Sorgfalt beim regelmäßigem täglichen Training.
2. `HEN Entschlossenheit und Ausdauer müssen entwickelt werden. 3. `LI` Respekt
gegenüber den Mitmenschen und Rücksichtnahme auf ihren persönlichen Hintergrund
und ihre Erwartungen. 4. `ZHEN` Aufrichtigkeit und Üben mit reinem Herzen führen
zum harmonischen Umgang mit den Mitmenschen.
Große chinesische Meister (4)
Meister Fu: „Tai Chi ist besser als
Medizin"
Für den
heutigen Menschen gewinnen ganzheitliche Naturheilverfahren zunehmend an
Bedeutung. Speziell für die westliche Lebenssituation mit ihrem Stress und
Bewegungsmangel erweisen sich sanfte östliche Bewegungssysteme als hervorragend
geeignet. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Besonderheit, sowohl die körperliche
als auch die geistig-seelische Ebene des Menschen anzusprechen.
Gerade das Tai
Chi hat in den letzten Jahren weltweite Beachtung erlangt und wird zunehmend mit
modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Insbesondere auf der
physiologischen Ebene sind die positiven gesundheitlichen Auswirkungen
mittlerweile durch viele Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen gut
nachweisbar und wissenschaftlich belegt.
Meister Fu
Shengyuan (65) und sein Vater, der in der vorigen Folge beschriebene Fu
Zhongwen, hatten schon 1972 die Notwendigkeit wissenschaftlicher Nachweise
erkannt und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen entsprechende
Forschungen organisiert. Sowohl ihre als auch die umfangreichen, in der
Folgezeit durchgeführten Forschungen zeigten den Nutzen immer deutlicher auf,
sodaß Tai Chi heute unter Fachleuten als ideale Gesundheitsförderungsmaßnahme
gilt und uneingeschränkt empfehlenswert ist (u.a. aufgrund der nicht
vorhandenenen schädlichen Nebenwirkungen).
Gerade für
weitverbreitete Zivilisationskrankheiten lassen sich die Übungen gut einsetzen.
Z.B. beim Stressabbau durch sanfte Entspannung. Man fühlt sich zufrieden, heiter
und hellwach. Weiterhin sind meditative Bewegungskünste des Ostens
gekennzeichnet durch einen maximal entspannten Nacken- und Schulterbereich:
Verspannungen lassen sich so rasch und effektiv behandeln. Gut untersucht sind
auch die Auswirkungen auf den Rückenbereich, der beim Tai Chi eine große Rolle
spielt. Ein Sprichwort aus China besagt: „Alle Krankheit kommt von der
Wirbelsäule“. Sie steht daher seit jeher im Mittelpunkt östlicher Übungssysteme
und wird treffend als „Träger des Lebens“ bezeichnet.
Die
Fachliteratur beschreibt (nicht immer belegare) vielfältigste Effekte des Tai
Chi. Gut belegt sind positive Auswirkungen auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Knie-Problemen und im Bereich des Stoffwechsels und der Atmung. Desgleichen bei
Migräne, Osteoporose, Multipler Sklerose und in der Psychotherapie. Fu erwähnte
besonders Bluthochdruck, Arthritis, Magenprobleme und nervöse Erschöpfung. Für
ihn ist Tai Chi ein perfektes Übungsprogramm zur Vorbeugung und zur Selbsthilfe
ohne teure Apparaturen und Medikamente.
Auf Einladung
von Autor Dr. Langhoff leitete Meister Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe
beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V. mit dem Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist
gesund!“ Überzeugend vertrat er dabei seine These „Tai Chi ist besser als
Medizin und Medikamente“. Und in der Tat können die Übungen den Bedarf an
Medikamenten erheblich senken, bzw. die Dosis und Anwendungsdauer reduzieren
(Man denke nur an Beruhigungs- und Schlafmittel).
Zu allen
Bereichen gab es zahllose Fragen der Teilnehmenden, die der Meister in seiner
bescheidenen sympathischen Art geduldig zu beantworten suchte. So betonte er
auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen wichtige gesundheitsfördernde
Grundhaltungen aufgebaut werden, wie Selbstvertrauen, Optimismus, inneres
Engagement und Zufriedenheit.
Das Ziel von
Fu Shengyuan ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit
aktiv zu werden. Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom
Tai Chi profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben
beim ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise
entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in
24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in
der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und
Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils.
Der Chefausbilder und Vorsitzender vieler internationaler
Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung der „Deutschen
Yongnian Gesellschaft“ bei, die künftig die Organisation und Koordination
von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von Lehrmitteln vornehmen
wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der Heilpraktiker und ihrer Verbände
hin.
Lehrer-Ausbildung Yang-Stil-Tai-Chi im Saarland/ in
Saarbrücken
Yang Tai Chi Netzwerke
Tai Chi Ausbildung
Vernetzung im Bereich Tai Chi erfolgt zunehmend
online - die Zukunft gehört sicher nicht den "herkömmlichen Netzwerken" sondern
den "Online-Communities mit ihren Video-Plattformen wie Youtube. Dort kann jeder
Videos hochladen, sich austauschen und nach seltenen Videos stöbern. Mehr zu
Youtube-Netzwerk-Bildung: Tai Chi Netzwerke Tai Chi.
Infos zu weiteren Meistern der Yang Chengfu Tradition:
Weitere Infos zu den Lehrern von Dr. Langhoff:
Tai Chi Meister/ Qigong Meister
Weitere Infos zu den Lehrern von Dr. Langhoff und Push
Hands: Push Hands
Traditionelles Tai Chi, Mehr zu
Fajin, der Aussendung innerer Qi-Kraft:
Fajin
Home/ Bewegungskunst, Kampfsportart, Lebenskunst, Kampfsport > Yang Tai Chi Meister Deutschland:
Yang Tai Chi Ausbildung