Yang-Taijiquan-Lehrer-Ausbildung Deutschland

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Meister Fu Shengyuan (1931-

Fu Shengyuan sagt in einem Bericht in Kungfu Magazine Dec 1997 p. 38: "Fu Zhongwen was one of the very few to be taught the true transmissions of the Yang family tai chi kung fu". Mehr zur Yang-Familie: Yang Family Yang Chengfu

Neue Lehrgänge: Push Hands Ausbildung Hamburg (nach Meister Fu Zhongwen und Meister Yang Chengfu. Gelehrt wird auch  die Energie-Fokussierung Fajin der Yang-Familie.

Meister Fu Shengyuan

"Lineage": Stammbaum der Yang-Familie/ Tai Chi Meister: Tai Chi Stammbaum, Yang-Chengfu-Tai-Chi

Tai Chi Meister

Quelle: Yang-Stil-Prinzipien: Yang Stil, Push Hands Ausbildung. Lesetipp: Wu-Wei-Schule: Wuwei-Prinzipien in Spiritualität, Meditation und Kampfkunst: Wu Wei

Wie andere östliche Künste auch, wird Yang-Stil-Tai-Chi-Chuan (Yang-Taijiquan) traditionell verstanden als lebenslanger Übungsweg.  Diese Wege  betonen nicht so sehr die im Alter nachlassende Muskelkraft sondern sie entwickeln „Qi“ (innere Lebenskraft), die aus dem harmonischen Einklang von Körper, Geist und Atmung erwächst. Yang Tai Chi Chuan. Vortrag "Alte Form von Yang Luchan": Yang Luchan.

Updates: Aktuelle Protokolle > Yang-Family-Recherchen > Arbeitskreis Yang Chengfu Center Berlin. Projekt Exakte Definitionen der Yang-Family-Begriffe durch AK Yang Chengfu Center Köln

Dieser Prozeß einer ganzheitlichen, inneren Entwicklung wird im Bereich des Yang-Stil-Tai-Chi (Taijiquan) von einer Reihe beeindruckender Großmeister repräsentiert.  Von Kindheit an von ihren Vätern unterrichtet,  demonstrieren diese Persönlichkeiten  überzeugend die Wirkungen, die dem Tai Chi allgemein zugeschrieben werden.

Sie alle betonen die Notwendigkeit des regelmäßigen und korrekten Übens bei der Erlangung von Gesundheit, Ausgeglichenheit und allgemein positiven Lebenseinstellungen.

Ihr Vorbild könnte viele Westler inspirieren, es ihnen gleichzutun, denn sie leben konkret vor, wieviel ein jeder für sich und seine Lebensqualität selber tun kann.

Gerade unter diesem Aspekt des „lifetime sport“ gewinnt eine genaue und korrekte Unterweisung an Bedeutung. Mehr zum Schattenboxen auf www.yang-chengfu.net/.

Mr. Masich: Did Disciples and Family members develop Yang Family Deutschland together?

Yang Tai Chi Seminare

Bisweilen hört man in Yang-Stil-Schulen den Begriff "Authentisches Tai Chi" (siehe Tai Chi Dachverband).

Details Lehrer-Ausbildung des Dt. Tai-Chi-Dachverbandes siehe: Tai Chi Ausbildung Bildungsprämie Weiterbildungssparen und Tui Shou / Push Hands. (Quelle: Yang Jun).

Infos über Qi Infos beim Dachverband: Qi und beim Tai Chi Zentrum: Qi.

Unterschiede Yang-Stil/ Chen-Stil: Vorträge Saarbrücken; Regionalseiten der Ausbilder: Tai Chi Saarbrücken

Taijiquan Ausbilder. Schule im Tai Chi-Dachverband: Schulungen im Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong e. V. Tai Chi.

Yang-Stil in Hamburg-Othmarschen: Wochenendseminare: Tai Chi Hamburg-Othmarschen

Lehrmeister und Ausbilder: Tai Chi Meister/ Tai Chi Master Tai Chi Ausbilder

Große chinesische Meister (3) FU SHENGYUAN: „Korrektes und lebenslanges Üben“ !

Auf Einladung von Autor Dr. Langhoff leitete Meister Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V. mit dem Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist gesund!“ Überzeugend vertrat er dabei seine These „Tai Chi ist besser als Medizin und Medikamente“. Und in der Tat können die Übungen den Bedarf an Medikamenten erheblich senken, bzw. die Dosis und Anwendungsdauer reduzieren (Man denke nur an Beruhigungs- und Schlafmittel).

Zu allen Bereichen gab es zahllose Fragen der Teilnehmenden, die der Meister in seiner bescheidenen sympathischen Art geduldig zu beantworten suchte. So betonte er auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen wichtige gesundheitsfördernde Grundhaltungen aufgebaut werden, wie Selbstvertrauen, Optimismus, inneres Engagement und Zufriedenheit. Das Ziel von Fu Shengyuan ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit aktiv zu werden. Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom Tai Chi profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben beim ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in 24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils.

Der Chefausbilder und Vorsitzender vieler internationaler Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung der „Deutschen Yongnian Gesellschaft“ bei, die künftig die Organisation und Koordination von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von Lehrmitteln vornehmen wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der Heilpraktiker und ihrer Verbände hin. Mit freundlicher Genehmigung von www.meister.tai-chi-qigong-verband.de/c_yang_chengfu.htm

(Lesetipp: Push Hands Wettkämpfe,  Info: Yang Chengfu Center.). Lesetipp: Tai Chi Kampfkunst

Tai Chi stammt aus dem Bereich der Kampfkünste. Diese wurden traditionell verstanden als ganzheitlicher, lebenslanger Weg zur inneren Reife, auf dem der Schüler danach strebt, sich weiterzuentwickeln, indem er sich selbst besiegt, um ein guter und zufriedener Mensch zu werden. Ziel sind dabei sozusagen "lifeskills" oder die gelebte Balance von Yin und Yang als „äußerstes Prinzip“ (chinesisch: TAI CHI). Es ist kurz gesagt die harmonische Einheit, die hinter den Gegensätzlichkeiten der Welt spürbar wird. Auch bei der gesundheitlich orientierten Kampfkunst Tai Chi darf der Kampfgeist nicht verlorengehen - wir kämpfen sozusagen gegen innere Gegner. Dabei geht es u.a. um die Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, Schwächen und Illusionen. Es gilt dabei das chinesische Sprichwort: „Andere zu besiegen ist leicht, sich selbst zu besiegen ist schwer“. Dieser traditionelle ganzheitliche Aspekt wird heute im Zuge der vielen Veränderungen, denen das Tai Chi unterliegt, nicht immer ausreichend berücksichtigt - es entsteht ein Ungleichgewicht, nämlich zuviel Yin. Ernsthaftes Üben innere Entwicklung

 Große chinesische Meister (4) Meister Fu: „Tai Chi ist besser als Medizin" Für den heutigen Menschen gewinnen ganzheitliche Naturheilverfahren zunehmend an Bedeutung. Speziell für die westliche Lebenssituation mit ihrem Stress und Bewegungsmangel erweisen sich sanfte östliche Bewegungssysteme als hervorragend geeignet. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Besonderheit, sowohl die körperliche als auch die geistig-seelische Ebene des Menschen anzusprechen. Gerade das Tai Chi hat in den letzten Jahren weltweite Beachtung erlangt und wird zunehmend mit modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Insbesondere auf der physiologischen Ebene sind die positiven gesundheitlichen Auswirkungen mittlerweile durch viele Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen gut nachweisbar und wissenschaftlich belegt. Meister Fu Shengyuan (65) und sein Vater, der in der vorigen Folge beschriebene Fu Zhongwen, hatten schon 1972 die Notwendigkeit wissenschaftlicher Nachweise erkannt und in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen entsprechende Forschungen organisiert. Sowohl ihre als auch die umfangreichen, in der Folgezeit durchgeführten Forschungen zeigten den Nutzen immer deutlicher auf, sodaß Tai Chi heute unter Fachleuten als ideale Gesundheitsförderungsmaßnahme gilt und uneingeschränkt empfehlenswert ist (u.a. aufgrund der nicht vorhandenen schädlichen Nebenwirkungen). Gerade für weitverbreitete Zivilisationskrankheiten lassen sich die Übungen gut einsetzen. Z.B. beim Stressabbau durch sanfte Entspannung. Man fühlt sich zufrieden, heiter und hellwach. Weiterhin sind meditative Bewegungskünste des Ostens gekennzeichnet durch einen maximal entspannten Nacken- und Schulterbereich: Verspannungen lassen sich so rasch und effektiv behandeln. Gut untersucht sind auch die Auswirkungen auf den Rückenbereich, der beim Tai Chi eine große Rolle spielt. Ein Sprichwort aus China besagt: „Alle Krankheit kommt von der Wirbelsäule“. Sie steht daher seit jeher im Mittelpunkt östlicher Übungssysteme und wird treffend als „Träger des Lebens“ bezeichnet. Die Fachliteratur beschreibt (nicht immer belegare) vielfältigste Effekte des Tai Chi. Gut belegt sind positive Auswirkungen auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knie-Problemen und im Bereich des Stoffwechsels und der Atmung. Desgleichen bei Migräne, Osteoporose, Multipler Sklerose und in der Psychotherapie. Fu erwähnte besonders Bluthochdruck, Arthritis, Magenprobleme und nervöse Erschöpfung. Für ihn ist Tai Chi ein perfektes Übungsprogramm zur Vorbeugung und zur Selbsthilfe ohne teure Apparaturen und Medikamente. Auf Einladung von Autor Dr. Langhoff leitete Meister Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V. mit dem Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist gesund!“ Überzeugend vertrat er dabei seine These „Tai Chi ist besser als Medizin und Medikamente“. Und in der Tat können die Übungen den Bedarf an Medikamenten erheblich senken, bzw. die Dosis und Anwendungsdauer reduzieren (Man denke nur an Beruhigungs- und Schlafmittel). Zu allen Bereichen gab es zahllose Fragen der Teilnehmenden, die der Meister in seiner bescheidenen sympathischen Art geduldig zu beantworten suchte. So betonte er auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen wichtige gesundheitsfördernde Grundhaltungen aufgebaut werden, wie Selbstvertrauen, Optimismus, inneres Engagement und Zufriedenheit. Das Ziel von Fu Shengyuan ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit aktiv zu werden. Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom Tai Chi profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben beim ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in 24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils. Der Chefausbilder und Vorsitzender vieler internationaler Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung der „Deutschen Yongnian Gesellschaft“ bei, die künftig die Organisation und Koordination von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von Lehrmitteln vornehmen wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der Heilpraktiker und ihrer Verbände hin.

 

Große chinesische Meister (3) FU SHENGYUAN: „Korrektes und lebenslanges Üben“ ! Tai Chi stammt aus dem Bereich der Kampfkünste. Diese wurden traditionell verstanden als ganzheitlicher, lebenslanger Weg zur inneren Reife, auf dem der Schüler danach strebt, sich weiterzuentwickeln, indem er sich selbst besiegt, um ein guter und zufriedener Mensch zu werden. Ziel sind dabei sozusagen "lifeskills" oder die gelebte Balance von Yin und Yang als „äußerstes Prinzip“ (chinesisch: TAI CHI). Es ist kurz gesagt die harmonische Einheit, die hinter den Gegensätzlichkeiten der Welt spürbar wird.

Auch bei der gesundheitlich orientierten Kampfkunst Tai Chi darf der Kampfgeist nicht verlorengehen - wir kämpfen sozusagen gegen innere Gegner. Dabei geht es u.a. um die Auseinandersetzung mit eigenen Fehlern, Schwächen und Illusionen. Es gilt dabei das chinesische Sprichwort: „Andere zu besiegen ist leicht, sich selbst zu besiegen ist schwer“.

Dieser traditionelle ganzheitliche Aspekt wird heute im Zuge der vielen Veränderungen, denen das Tai Chi unterliegt, nicht immer ausreichend berücksichtigt - es entsteht ein Ungleichgewicht, nämlich zuviel Yin.

Ernsthaftes Üben innere Entwicklung

Vorgelebt wurde diese Ganzheit aus Kampfkunst und Heilmethode anfang des Jahrhunderts von dem legendären Meister Yang Chengfu und seinen Schülern. Der in dieser Folge beschriebene Fu Zhonwen war einer von ihnen. Seit jungen Jahren ständiger Begleiter und später dessen rechte Hand war er der letzte Meisterschüler von Yang Chengfu und erhielt dessen gesamtes Wissen.

Autor Dr. Langhoff hat Meister Fu kurz vor seinem Tode noch persönlich kennengelernt und war von seiner Ausstrahlung tief beeindruckt. Überzeugend lebte er vor, wie Tai Chi den gesamten Lebensweg positiv gestalten und Lebensqualität und Zufriedenheit nachhaltig steigern kann. Seine Fähigkeit und seine Loyalität brachten ihm weltweit allerhöchste Wertschätzung ein. Sein Sohn Fu Shengyuan (s. nächste Folge) sagte einmal: „Unsere Familie ist sehr bescheiden. Mein Vater war der Größte, aber er hat es nie gesagt“. Immer wieder betonte der Tai Chi Meister, daß dieses "Schattenboxen" eine große Zukunft habe und allen Menschen viel bieten könne. Tai Chi als geistiges und körperliches Training helfe ihm, sein inneres Gleichgewicht zu finden und den notwendigen Einklang von Yin und Yang zu erzielen. Über die Jahrzehnte konnte er immer wieder beobachten, wie auch seine Schüler vom Tai Chi profitierten, wie sie Zufriedenheit, inneres Gleichgewicht und Gesundheit ganz ohne Medikamente erreichten und auch im Alter beibehielten.

Um eine so effektive und attraktive Heilmethode zu fördern und zu bewahren, gründete er 1944 in Shanghai die „Yongnian Tai Chi-Gesellschaft“ so genannt nach dem Wohnort der Familie seines verehrten Tai-Chi-Lehrmeisters. Im Rahmen dieser berühmten Institution, die unlängst ihr 60jähriges Bestehen groß feiern konnte, unterrichete er hunderttausende von Schülern, von denen viele Auszeichnungen erhielten, in therapeutischen Einrichtungen arbeiteten oder selbst Ausbilder wurden.

 Als nach dem Tode seines Meisters 1936 zahllose Modifikationen und Varianten des Tai Chi entstanden, nahm er sich vor, mit all seiner Kraft die ursprüngliche Tai-Chi-Form zu bewahren. Seiner Meinung nach waren fast alle der im Laufe der Jahre neu entstehenden Modifikationen zwar hübsch anzusehende, tanzartige Bewegungen ohne praktischen Nutzen, die überdies das Vorankommen beeinträchtigen würden. Die ursprünglichen, korrekten Stellungen seines Lehrmeisters seien oberstes Ziel beim Training, denn aus ihnen erwachse die innere Zufriedenheit. Innere Erfahrung und innere Freude der Menschen seien individuell und verschieden. Die korrekte Position sei hingegen die Konstante, die alles im Sinne von Yin und Yang verbinde.

Nach den Voraussetzungen für erfolgreiches Üben befragt, sagte er einmal:“ 1. muß man Tai Chi mögen, 2. braucht man einen guten Lehrer, 3. braucht man einen gewissen Raum und 4. die nötige Zeit. Außerdem muß man 5. das anstrengende Training durchstehen können und 6. viel, viel Geduld haben. Besonders die Betonung der nötigen Geduld lag Fu Zhonwen am Herzen.

Stets war er bemüht, das teilweise unzutreffende, esoterisch-mystisch geprägte öffentliche Bild zurechtzurücken, indem er darauf hinwies, daß nicht übernatürliche Kräfte und mysteriöse Energien, sondern die Naturgesetze und jahrzehntelanges beharrliches Üben die Ursachen für den Erfolg seien.

So waren ihm auch zeitlebens ein besonderer Greuel (und zugleich Belustigung) die angeblichen Qigong-Meister, die vorgeben, durch Aussenden von Qi-Energie alle Krankheiten zu heilen. Die innere Entwicklung durch Tai Chi kann man nicht beschleunigen. Es gibt weder Tricks noch Abkürzungen auf dem Weg. Es sei eine sehr schwierige und anspruchsvolle Kunst. Auch nach 80 Jahren intensiven und sorgfältigen Trainings hätte er seine Ziele noch nicht erreicht - doch sagen einige Tai-Chi-Lehrer schon nach wenigen Jahren, jetzt hätten sie das Tai Chi verstanden!

 Auf dem lebenslangen Übungsweg richte man sich nach den folgenden 4 Prinzipien: 1. `ZHIN´ Eifer und Sorgfalt beim regelmäßigem täglichen Training. 2. `HEN Entschlossenheit und Ausdauer müssen entwickelt werden. 3. `LI` Respekt gegenüber den Mitmenschen und Rücksichtnahme auf ihren persönlichen Hintergrund und ihre Erwartungen. 4. `ZHEN` Aufrichtigkeit und Üben mit reinem Herzen führen zum harmonischen Umgang mit den Mitmenschen.

Große chinesische Meister  (4)

Meister Fu: „Tai Chi ist besser als Medizin"

Für den heutigen Menschen gewinnen ganzheitliche Naturheilverfahren zunehmend an Bedeutung. Speziell für die westliche Lebenssituation mit ihrem Stress und Bewegungsmangel erweisen sich sanfte östliche Bewegungssysteme als hervorragend geeignet. Dies liegt nicht zuletzt an ihrer Besonderheit, sowohl die körperliche als auch die geistig-seelische Ebene des Menschen anzusprechen.

Gerade das Tai Chi hat in den letzten Jahren weltweite Beachtung erlangt und wird zunehmend mit modernen wissenschaftlichen Methoden untersucht. Insbesondere auf der physiologischen Ebene sind die positiven gesundheitlichen Auswirkungen mittlerweile durch viele Erfahrungsberichte und empirische Untersuchungen gut nachweisbar und wissenschaftlich belegt. 

Meister Fu Shengyuan (65) und sein Vater, der in der vorigen Folge beschriebene Fu Zhongwen, hatten schon 1972 die Notwendigkeit wissenschaftlicher Nachweise erkannt und in Zusammenarbeit  mit verschiedenen Institutionen entsprechende Forschungen organisiert. Sowohl ihre als auch die umfangreichen, in der Folgezeit durchgeführten Forschungen zeigten den Nutzen immer deutlicher auf, sodaß Tai Chi heute unter Fachleuten als ideale Gesundheitsförderungsmaßnahme gilt und uneingeschränkt empfehlenswert ist (u.a. aufgrund der nicht vorhandenenen schädlichen Nebenwirkungen).

Gerade für weitverbreitete Zivilisationskrankheiten lassen sich die Übungen gut einsetzen. Z.B. beim Stressabbau durch sanfte Entspannung. Man fühlt sich zufrieden, heiter und hellwach. Weiterhin sind meditative Bewegungskünste des Ostens gekennzeichnet durch einen maximal entspannten Nacken- und Schulterbereich: Verspannungen lassen sich so rasch und effektiv behandeln. Gut untersucht sind auch die Auswirkungen auf den Rückenbereich, der beim Tai Chi eine große Rolle spielt. Ein Sprichwort aus China besagt: „Alle Krankheit kommt von der Wirbelsäule“. Sie steht daher seit jeher im Mittelpunkt östlicher Übungssysteme und wird treffend als „Träger des Lebens“ bezeichnet.

Die Fachliteratur beschreibt (nicht immer belegare) vielfältigste Effekte des Tai Chi. Gut belegt sind positive Auswirkungen auch bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Knie-Problemen und im Bereich des Stoffwechsels und der Atmung. Desgleichen bei Migräne, Osteoporose, Multipler Sklerose und in der Psychotherapie. Fu erwähnte besonders Bluthochdruck, Arthritis, Magenprobleme und nervöse Erschöpfung. Für ihn ist Tai Chi ein perfektes Übungsprogramm zur Vorbeugung und zur Selbsthilfe ohne teure Apparaturen und Medikamente.

Auf Einladung von Autor Dr. Langhoff leitete Meister Fu im Juni 1996 eine Fortbildungsreihe beim Tai Chi Zentrum Hamburg e.V.  mit dem Thema: Tai Chi bringt Spaß und es ist gesund!“ Überzeugend vertrat er dabei seine These „Tai Chi ist besser als Medizin und Medikamente“. Und in der Tat können die Übungen den Bedarf an Medikamenten erheblich senken, bzw. die Dosis und Anwendungsdauer reduzieren (Man denke nur an Beruhigungs- und Schlafmittel).

Zu allen Bereichen gab es zahllose Fragen der Teilnehmenden, die der Meister in seiner bescheidenen sympathischen Art geduldig zu beantworten suchte. So betonte er auch, daß durch die Tai-Chi-Stellungen wichtige gesundheitsfördernde Grundhaltungen aufgebaut werden, wie Selbstvertrauen, Optimismus, inneres Engagement und Zufriedenheit.

Das Ziel von  Fu Shengyuan ist es, möglichst viele Menschen zu motivieren, für ihre Gesundheit aktiv zu werden. Er sagte: „Mein einziger Wunsch ist es, daß die Menschen vom Tai Chi profitieren. Das ist die schönste Belohnung für mich“. Viele Ärzte haben beim ihm Tai Chi erlernt und es ihren Patienten verordnet. Interessanterweise entwickelte er auch eine Form für Rollstuhlfahrer! Er leitete bereits Kurse in 24 Ländern und vertritt die Yang-Familie in der 5. Generation. Insbesondere in der Nachfolge seines berühmten Vaters widmet er sein Leben der Pflege und Verbreitung des ursprünglichen Yang-Stils.

Der Chefausbilder und Vorsitzender vieler internationaler Tai-Chi-Vereinigungen wohnte in Hamburg auch der Gründung der „Deutschen Yongnian Gesellschaft“  bei, die künftig die Organisation und Koordination von Fortbildungen mit Meister Fu sowie die Verbreitung von Lehrmitteln vornehmen wird. Fu wies dabei auch die wichtige Rolle der Heilpraktiker und ihrer Verbände hin.

Lehrer-Ausbildung Yang-Stil-Tai-Chi im Saarland/ in Saarbrücken

Yang Tai Chi Netzwerke Tai Chi Ausbildung

Vernetzung im Bereich Tai Chi erfolgt zunehmend online - die Zukunft gehört sicher nicht den "herkömmlichen Netzwerken" sondern den "Online-Communities mit ihren Video-Plattformen wie Youtube. Dort kann jeder Videos hochladen, sich austauschen und nach seltenen Videos stöbern. Mehr zu Youtube-Netzwerk-Bildung:

Infos zu weiteren Meistern der Yang Chengfu Tradition:

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